gensungen. Das Versprechen steht. „Wir wollen ins Endspiel“, sagt Dragos Negovan, Trainer der HSG Gensungen/Felsberg, die ab heute beim Baunataler Handball-Cup ihre Visitenkarte abgibt. Und: „Wir werden richtig Gas geben.“ Mit dem Ziel, seine Mannschaft eine Woche vor dem Pokalspiel bei der SG Saulheim auf „Betriebstemperatur“ zu bringen, um ohne Komplikationen in die lukrative 2. Runde auf DHB-Ebene einzuziehen.
Kein Nachteil also, dass der Drittligist in der Gruppe B in der Halle der Erich-Kästner-Schule auf drei Oberligisten (Sa. 15 Uhr gegen Soester TV, 18 Uhr gegen TMBW Berlin, 21 Uhr gegen Bad Blankenburg) trifft - Teams vom Kaliber des kommenden Pokalgegners. Den dicksten Brocken muss die HSG allerdings bereits heute (19 Uhr Max-Riegel-Halle) aus dem Weg, wenn sie auf den lettischen Erstligisten Jurmala Sports trifft.
Sein erstes Spiel nach seiner Knieoperation bestreitet Michael Viehmann, so dass die Edertaler auf ihre bestbesetzung zurückgreifen können. Dragos Negovan will zwar alle 14 Spieler einsetzen, auf größere Experimente aber verzichten. Basisabwehr ist die 3:2:1-Deckung, die einstudierte 6:0-Variante mit Jens Wiegräfe und Carsten Göbel im Mittelblock bleibt die Ausnahme. (ohm)
Mittwoch, den 11. August 2010 um 20:48 Uhr
4. Baunataler Handball Cup
Austragungsorte: Max Riegel Halle und Sporthalle der Erich Kästner Schule
Es nehmen 10 Mannschaften teil die in 2 Gruppen spielen werden. Die Spielzeit beträgt zweimal 20 Minuten (5 Minuten Pause).
Veranstalter ist die Handballabteilung des GSV Eintracht Baunatal e.V.
Nicht zu halten: Steffen Ober (rechts, gegen Hüttenbergs Sven Pausch) traf siebenmal für die Gensunger. Foto: Kasiewicz
Felsberg. Überraschung in Felsberg: Der heimische Drittligist HSG Gensungen-Felsberg besiegte am dritten Spieltag des Sparkassen-Cups Zweitligist TV Hüttenberg mit 34:33 (17:13) – und damit den Gegner, der am zweiten Spieltag noch Bundesligist MT Melsungen ein Remis abtrotzte.
Kurz vor Schluss war es Jan-Hendrik Walther, der mit seinem Tor zum 34:32 die Halle zum Beben brachte und die Sensation perfekt machte.
Die Fans sahen einen respektlosen Auftritt der HSG, bei der vor allem der Rückraum mit Carsten Göbel und Steffen Ober überzeugte.
In der zweiten Halbzeit führte Hüttenberg zwar kurz, doch der größere Wille der Gastgeber machte schließlich den Unterschied. (red) •
TV Hüttenberg – HSG Gensungen/Felsberg 32:34 (13:17)
Felsberg (Stadtsporthalle)
Überraschend unterlag der TV Hüttenberg dem Drittligisten und Lokalmatadoren von der HSG Gensungen/Felsberg. In der ersten Halbzeit bot sich den Zuschauern ein sehr temporeiches Spiel, in dem Gensungen selbst in Unterzahl die Führung ausbaute (6:10, 16. Minute). Auch Torhüter Michael Stahl hielt stark und zog den Hüttenberger Angreifern immer wieder den Zahn. Beim 17:13 für die Edertaler wurde zur Pause gepfiffen.