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1. Spieltag


HSG Gensungen/Felsberg

vs.

Lehrter SV


Samstag, 11.09.2010

19:30 Uhr

Kreissporthalle Gensungen,

Sportplatzstr.

34587 Felsberg-Gensungen

 


Die 3.Liga

Die 3.Liga Ost...
 

Saisonplatzierung

Saisonplatzierung
 

Bildergalerie

Mittwoch, den 25. Februar 2009 um 20:00 Uhr

 

Kreissporthalle "Hölle-Nord" Gensungen

 

 

Adresse:

Kreissporthalle Gensungen
Sportplatzstraße
34587 Felsberg-Gensungen


Tel.: 0 56 62 / 12 34
 

Anfahrt von Süden:

  • A 5 Frankfurt - Kassel bis Hattenbacher Dreieck
  • weiter auf A 7 bis AS Melsungen
  • links Richtung Felsberg
  • Ortseingang Gensungen
  • 1. Ampel links
  • gleich wieder links (Beuernsche Str.) bis zur Kreissporthalle
 

Anfahrt von Norden:

  • A 7 Hannover - Frankfurt bis AS Melsungen
  • links Richtung Felsberg
  • Ortseingang Gensungen
  • 1. Ampel links
  • gleich wieder links (Beuernsche Str.) bis zur Kreissporthalle
 

Anfahrt von Westen:

  • A 44 Dortmund - Kassel bis Südkreuz Kassel
  • weiter A49 Richtung Marburg
  • AS Felsberg
  • Dissen - Deute - Neuenbrunslar - Altenbrunslar - Gensungen
  • In Gensungen: dritte links, an Kreuzung geradeaus
  • Beuernsche Str. bis zur Kreissporthalle
 

Anfahrt von Osten:

  • A 4 Dresden - Frankfurt bis Kirchheimer Dreieck
  • A 7 Richtung Hannover bis AS Melsungen
  • links Richtung Felsberg
  • Ortseingang Gensungen
  • 1. Ampel links
  • gleich wieder links (Beuernsche Str.) bis zur Kreissporthalle
 

Die "Hölle-Nord"

Eigentlich heißt sie schlicht Kreissporthalle, wurde 1972 erbaut und ist Schauplatz der Heimspiele der HSG Gensungen/Felsberg.
1.350 Besucher, so das offizielle Fassungsvermögen, doch bei besonders wichtigen Spielen gehen auch schon mal über 1.500 Zuschauer rein. Der Rekord aus dem Jahre 1975 bei einem Spiel gegen den VfL Gummersbach soll sogar bei 1.626 liegen.
Spätestens seit den glorreichen Tagen des Aufstiegs in die 1. Bundesliga 1978 wurde die Kreissporthalle von den Gegner ehrfürchtig Hölle Nord getauft, was zum einen auf den Standort in Nordhessen hindeutet, zum anderen aber ein hohes Lob an die tollen Fans und die riesige Atmosphäre zollt. Wer den Namen letztlich kreiert hat ist nicht mehr festzustellen, doch der damit verbundene Anspruch und die Tradition sind Verpflichtung bis heute.
 

"Warum schickst du mich in die Hölle..."

Die Kommentare der unterlegenen Mannschaften sind keine Lobeshymne auf ein besonders schönes Gebäude, sondern sie zollen dem Gesamtwerk Handball mit Herz in der Hölle Nord großen Respekt.
"In Gensungen bilden Mannschaft und Zuschauer eine Einheit, so dass es dort für jeden Gegner schwer wird" sagte Dormagens damaliger Trainer Peter Pysall, bevor seine Mannschaft mit Hexer Andreas Thiel in der Hölle verhext wurde. "Solche emotionale Spiele wie in Gensungen werden mir schon fehlen", trauerte Pfullingens scheidender Kapitän Wolfgang Birk seinem letzten Auftritt nach und Kurt Reusch, ehemaliger Trainer von FA Göppingen bewunderte im Interview vor Spielbeginn die "phantastische Handballstimmung, die stimulieren kann."

Melsungens André Sperl gesteht ein, immer eine gewisse Angst vor dem Auftritt in diesem Hexenkessel zu haben, was sein früherer Mannschaftskamerad und spätere HSG Akteur Lars Siebert in seiner Melsunger Zeit auch für sich ausgemacht hat. In der heimischen Presse war nach dem 23 : 21 Erfolg im prestigeträchtigen Nordhessenderby 1999 nach 9 : 13 Halbzeitrückstand anerkennend zu lesen : " Wenn's richtig heiß wird in der Hölle" oder "1.500 Fans ließen die Hö(a)lle erbeben."
Das Schiedsrichtergespann Hagen Becker und Axel Hack bezeichnete den Auftritt in Gensungen als absolutes Highlight ihrer über 800 Spiele langen Karriere : "Diese Stimmung ist nicht in Worte zu fassen", sagt Becker nach dem Derby, und auch MSG Trainer Christian Fitzek lobte das "phantastische Publikum".

Sogar einen Song haben die Fans zu Ehren ihrer Halle schon auserkoren. Wenn der Gast einläuft oder in Wischpausen und Timeouts tönt Kultsänger Wolfgang Petry's "Wahnsinn" aus dem Lautsprecher und der Refain "warum schickst Du mich in die Hölle" fordert zum Mitsingen auf.
 

Die Rundsporthalle Baunatal

 

Trotz aller berechtigten Lobeshymnen auf die Hölle Nord gibt es gute Gründe von Zeit zu Zeit die gewohnte Umgebung der Kreissporthalle zu verlassen. Die Rahmenbedingungen für ein Handballevent der besonderen Art, der Service, Platz und Komfort den über 2.000 Handballfan erwarten ist einfach nicht gegeben in unserer altehrwürdigen Halle. Nicht erst seit den unvergessenen Pokalevents gegen Gummersbach, Bad Schwartau oder Minden geht man gerne in die Rundsporthalle nach Baunatal. Diese länderspielerprobte Arena bietet 1.500 Sitzplätze und alle Möglichkeiten Topspielen einen würdigen Rahmen zu geben.

„Schulturnhallen sind out“, sagt Reiner Dotzauer und meint damit den klaren Trend, Handball in großen Arenen zu veranstalten. Gummersbach tut dies in Köln vor über 18.000 Zuschauern auch wirtschaftlich sehr erfolgreich, TUSEM Essen geht nach Oberhausen, Solingen lässt die altehrwürdige Westfalenhalle wieder erbeben, Bördelandhalle Magdeburg, Ostseehalle Kiel, Color Line Arena Hamburg oder Preussag Arena Hannover sind weitere Beispiele Handball moderner zu präsentieren und nicht nur der Traum von DHB Präsident Strombach ist, ein WM Endspiel im Jahr 2005 vor 35.000 Zuschauern in der Arena Auf Schalke.